Das Passivhaus von HAG.
Was ist ein Passivhaus?
Praktisch gesehen ist ein Passivhaus ein Haus mit besonders hoher Wärmedämmung und ausgewogener Speicherfähigkeit, mit einer möglichst kompakten Gebäudeform, mit einer weitgehendsten Südorientierung, mit einer luftdichten Gebäudehülle, mit einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, mit großzügiger Verglasung gegen Süden, mit geringsten Betriebskosten, etc., zusammengefasst die Formel 1 im Hausbau mit Liebe zum Detail sorgfältig geplant und gebaut. Technisch gesehen ist ein Passivhaus im Sinne der NÖ-Wohnbauförderung ein Haus mit der höchsten Förderung, mit einer Energiekennzahl von max. 15 kWh/m2a, einer Luftdichtheit von max. n50=0,6h ( bei einem Prüfdruck von 50 Pascal dürfen max. 60% des Raumluftvolumens in einer Stunde durch Leckagen entweichen)
Warum ein Passivhaus bauen?
Ein Haus in dieser besonders hohen Qualität zeichnet sich durch höchste Behaglichkeit, einem sehr angenehmen Wohnklima, einer Krisensicherheit, einer hohen Wertbeständigkeit und vor allem damit aus, dass seine Bewohner nicht nur bei technischen Geräten wie beispielsweise bei Handys, bei Computer und bei sonstigen Geräten den technischen Fortschritt nutzen sondern auch beim Hausbau vorsorglich in die Zukunft blicken und auch an unsere Umwelt denken.
Wie wohnt man in einem Passivhaus?
Die Antwort ist eigentlich sehr einfach mit “SUPER” zu beantworten, denn die solare Architektur ermöglicht helle sonnendurchflutete Wohnräume. Die besonders hohe Wärmedämmung lässt keine kalten Außenwände und Fenster zu. Die Luftdichtheit garantiert eine absolute Zugfreiheit und die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung kühlt im Hochsommer in angenehmer Weise und wärmt wohlig die Räume in der Heizperiode mit sehr geringem Energieaufwand.
Benötigt man in einem Passivhaus eine Heizung?
Ein Passivhaus benötigt sicherlich keine herkömmliche Zentralheizung und können diese Kosten zugunsten der höheren Dämmung eingespart werden, da nur so viel geheizt werden muß wie über die Bauteile an Wärme verloren wird und dies ist im Passivhaus sehr gering. Dieser geringe Heizbedarf kann empfehlenswerterweise durch einen Pelletsofen im Wohnzimmer oder/und durch sehr kleine E-Konvektoren gedeckt werden. Da diese nur bei Tiefsttemperaturen zum Einsatz gelangen, halten sich die Betriebskosten in Grenzen. Die durchschnittliche Temperatur während der Heizperiode beträgt in unseren Breiten ca. + 3,4 Grad. Entgegen der Norm welche je nach Gegend -13 bzw -14 Grad angibt, sollte es im Passivhaus auch bei -25 Grad noch angenehm warm sein. Das ist unsere Meinung und die vertreten wir vehement, auch entgegen div. Fachliteraturen wo ein Passivhaus als ein Haus ohne Heizung bezeichnet wird.
Können im Passivhaus Fenster geöffnet werden?
Selbstverständlich können auch im Passivhaus die Fenster nach Belieben geöffnet werden. Die Bewohner werden jedoch sehr selten dieses Bedürfnis haben, da die Komfortlüftung alle Räume mit angenehmer Frischluft versorgt.
Mehrkosten für ein Passivhaus
Erfahrungsgemäß halten sich die Mehrkosten für ein Passivhaus in einem sehr geringem Ausmaß da etliche andere Kosten entfallen und dadurch bei gesamter Betrachtung der Investitionen kaum eine wesentliche Rolle spielen. Zudem trägt die bedeutend höhere NÖ-Wohnbauförderung beachtlich zu einem Ausgleich bei.
Wann rechnet sich diese Investition?
Spätestens dann, wenn Sie in ein HAG-Passivhaus einziehen, denn Behaglichkeit und Geborgenheit lassen sich nicht in Zahlen ausdrücken.





